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<title>Weihnachtsmann</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Weihnachtsmann</span></h1>
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<p>Der <b>Weihnachtsmann</b> ist eine Symbolfigur <a href="Weihnachten" title="Weihnachten">weihnachtlichen</a> Schenkens, die in <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> vor allem in Nord-, Mittel- und Ostdeutschland sowie in der übrigen Welt unter verschiedenen Namen etwa in <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a> und der <a href="Romandie" title="Romandie">Westschweiz</a> <i>(Père Noël),</i> den <a href="Niederlande" title="Niederlande">Niederlanden</a>, <a href="Skandinavien" title="Skandinavien">Skandinavien</a>, <a href="Estland" title="Estland">Estland</a>, <a href="Lettland" title="Lettland">Lettland</a>, dem <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">Vereinigten Königreich</a>, in <a href="Australien" title="Australien">Australien</a>, <a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a> und den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten</a>, populär ist.
</p><p>Dargestellt wird er zumeist als rundlicher, freundlicher alter Mann mit langem weißen <a href="Bart" title="Bart">Rauschebart</a>, rotem und mit weißem Pelz verbrämten Gewand sowie einem Geschenkesack. Wesentliche Attribute der Darstellung entstanden im 19. Jahrhundert.<sup id="cite_ref-sueddeutsche_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-sueddeutsche-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Angeblich bringt der Weihnachtsmann braven Kindern am <a href="Heiliger_Abend" title="Heiliger Abend">Heiligen Abend</a> Geschenke, den unartigen hingegen nur eine Rute, wobei der strafende Aspekt in den letzten Jahrzehnten immer mehr hinter den des gütigen Gabenbringers zurückgetreten ist.
</p><p>Die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsmanns ist <a href="Synkretismus" title="Synkretismus">synkretischer</a> Natur. Die Figur entstand über Jahrhunderte aus der Verschmelzung einer Vielzahl von europäischen und nordamerikanischen Nikolaus- und Weihnachtsbräuchen. Der Weihnachtsmann vereint u. a. Eigenschaften des heiligen <a href="Bischof" title="Bischof">Bischofs</a> <a href="Nikolaus_von_Myra" title="Nikolaus von Myra">Nikolaus von Myra</a> und seines Begleiters, des <a href="Knecht_Ruprecht" title="Knecht Ruprecht">Knechts Ruprecht</a>. Im deutschen Sprachraum ist er spätestens seit dem 18. Jahrhundert publizistisch belegt. Im 20. Jahrhundert erfuhr die heute weltweit bekannte Gestalt des Weihnachtsmanns wesentliche Impulse durch <a href="Nordamerika" title="Nordamerika">nordamerikanische</a> Künstler, Medien und Kulturträger.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ursprung_und_Bräuche"><span id="Ursprung_und_Br.C3.A4uche"></span>Ursprung und Bräuche</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Heiliger_Nikolaus">Heiliger Nikolaus</h3></div>
<p>Die Gestalt des Weihnachtsmannes geht vor allem auf die europäischen <a href="Legende" title="Legende">Legenden</a> um den heiligen Nikolaus zurück; er ist aber keinesfalls mit diesem gleichzusetzen. <a href="Nikolaus_von_Myra" title="Nikolaus von Myra">Nikolaus von Myra</a> war ein <a href="Bischof" title="Bischof">Bischof</a> im 4. Jahrhundert, um den sich zahlreiche Legenden ranken. Schon im Mittelalter wurden im Hinblick darauf Kinder am <a href="Gedenktag" title="Gedenktag">Gedenktag</a> des heiligen Nikolaus, dem <a href="6._Dezember" title="6. Dezember">6. Dezember</a>, oft auch schon am Vorabend beschenkt. Dieses Datum war früher auch der Bescherungstag, der erst im Laufe der <a href="Reformation" title="Reformation">Reformation</a> und infolge deren Ablehnung der Heiligenverehrung in vielen Ländern auf das Weihnachtsfest gelegt wurde (siehe auch <a href="Christkind" title="Christkind">Christkind</a>). Publizistisch erstmals erwähnt wurde der „Weyhnachtsmann“ im Jahr 1770 in der Berliner Wochenzeitschrift „Mannigfaltigkeiten“.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Großen Anteil an der Verbreitung der Geschichte vom Weihnachtsmann hatte der Schriftsteller <a href="August_Heinrich_Hoffmann_von_Fallersleben" title="August Heinrich Hoffmann von Fallersleben">August Heinrich Hoffmann von Fallersleben</a>, der 1835 das Lied <i><a href="Morgen_kommt_der_Weihnachtsmann" title="Morgen kommt der Weihnachtsmann">Morgen kommt der Weihnachtsmann</a></i> schrieb.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Seit dem 13. Jahrhundert verkörperte in Kloster- und Stiftsschulen oftmals ein Schüler am Gedenktag des hl. Nikolaus den „<a href="Kinderbischof" title="Kinderbischof">Kinderbischof</a>“ mit entsprechenden Weisungsrechten, ein Brauch, der später an einzelnen Orten wieder aufgenommen wurde. Nach dem <a href="Konzil_von_Trient" title="Konzil von Trient">Konzil von Trient</a>, das Festlegungen zur Residenz- und Visitationspflicht der Bischöfe in ihren Diözesen traf, trat der heilige Nikolaus auch als <a href="Visitation" title="Visitation">Visitator</a> auf, der, in Begleitung eines gezähmten <a href="Teufel" title="Teufel">Teufels</a>, das Volk zu Hause besuchte und nachfragte, ob die Kinder im vergangenen Jahr brav oder unartig gewesen waren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gabenbringer">Gabenbringer</h3></div>
<p>Die Tradition des Nikolaus lebt heute noch in Teilen Europas weiter. In den Niederlanden (<a href="Sinterklaas" title="Sinterklaas">Sinterklaas</a>), Belgien, Luxemburg, Deutschland, Tschechien und der <a href="St.-Nikolaus-Fest_(Freiburg_im_%C3%9Cechtland)" title="St.-Nikolaus-Fest (Freiburg im Üechtland)">Schweiz</a> kommt der Nikolaus am Vorabend des 6. Dezember (dem „Nikolausabend“) oder am Abend des 6. Dezember ins Haus, um vorweihnachtliche Leckereien zu schenken oder diese in der Nacht in einen vor dem Fenster aufgestellten Nikolaus-Stiefel zu legen.
</p><p>Ähnlich agiert er in Bayern und Österreich am 6. Dezember, wo vielfach am Tag davor die wohl von den winteraustreibenden <a href="Percht" title="Percht">Perchten</a> (keltischen Ursprungs) inspirierten <a href="Krampus" title="Krampus">Krampusse</a> die Gegenspieler sind – in vollständig traditioneller Version mit einem Pferdefuß und zwei Hörnern, einer Reisigrute (die vielfach [spielerisch] benutzt wird) und über dem Teufelsschwanz einer auf den Rücken geschnallten Holzbutte, in der angeblich die „schlimmen“ Kinder abtransportiert werden. Der Nikolaus weist sie jedoch bei jedem Auftritt erfolgreich in die Schranken.
</p><p>Im <a href="Franken_(Region)" title="Franken (Region)">fränkischen Raum</a> ist der „<a href="Pelzm%C3%A4rtel" title="Pelzmärtel">Pelzmärtel</a>“ (vom westmitteldeutschen <i>pelzen</i> = ‚prügeln‘ und <i>Märtel</i> als Verkleinerungsform von Martin) seit der <a href="Reformation" title="Reformation">Reformation</a> als Gabenbringer verbreitet, im Schwäbischen tritt <i>Belzmärte</i> als dunkler Begleiter des Nikolaus auf. Hier dürften Elemente des Brauchtums am <a href="Martinstag" title="Martinstag">Martinstag</a> (11. November) mit dem Nikolausbrauchtum zusammengeflossen sein. Auch „Pelznickel“ (<i>Nickel</i> als Verkleinerungsform von <i>Nikolaus</i>) kommt im Unterfränkischen vor.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Der Brauch des Beschenkens der Kinder an Weihnachten durch den „Heiligen Christ“ wurde von <a href="Martin_Luther" title="Martin Luther">Martin Luther</a> seit etwa 1535 als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert, um so das Interesse der Kinder auf Christus anstelle der Heiligenverehrung zu lenken. Die Beschenkung war seit der <a href="Reformation" title="Reformation">Reformation</a> auf den <a href="Heiliger_Abend" title="Heiliger Abend">Heiligen Abend</a> verlegt worden. Insbesondere im protestantisch geprägten Raum fand das veränderte Ritual seine Verbreitung. In Abgrenzung dessen bildete sich in den katholisch geprägten Regionen des deutschsprachigen Raumes die Symbolgestalt des <a href="Christkind" title="Christkind">Christkinds</a> heraus.<sup id="cite_ref-uniaugsburg_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-uniaugsburg-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Volk blieb der Nikolaus als Geschenkeüberbringer ebenfalls populär.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Spätestens mit Beginn des 19. Jahrhunderts war die Figur des Weihnachtsmanns als Gabenbringer an Heiligabend im norddeutschen Raum allgemein bekannt. Im Weihnachtslied <i><a href="Morgen_kommt_der_Weihnachtsmann" title="Morgen kommt der Weihnachtsmann">Morgen kommt der Weihnachtsmann</a></i>, dessen Text 1835 von <a href="August_Heinrich_Hoffmann_von_Fallersleben" title="August Heinrich Hoffmann von Fallersleben">Hoffmann von Fallersleben</a> verfasst wurde, lauten die ersten beiden Zeilen: „Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben.“
</p><p>Die nordische Sagengestalt des <a href="Nisse" title="Nisse">Nisse</a> (von dänisch <i>Niels</i> für <i>Nikolaus</i>), deutsch adaptiert als <a href="Wichtel" title="Wichtel">Wichtel</a>, erinnert mit ihrer roten Mütze an den Weihnachtsmann. Davon abgeleitet ist der Brauch des <a href="Wichteln" title="Wichteln">Wichtelns</a> in der Vorweihnachtszeit, in dem man sich gegenseitig und anonym in zufälliger Zuordnung von Schenkendem und Beschenktem beschenkt.
</p><p>Die seit 2002 bestehende Aktion „<a href="Weihnachtsmannfreie_Zone" title="Weihnachtsmannfreie Zone">Weihnachtsmannfreie Zone</a>“ des <a href="Bonifatiuswerk" title="Bonifatiuswerk">Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken</a> soll dazu beitragen, den heiligen <a href="Nikolaus_von_Myra" title="Nikolaus von Myra">Nikolaus</a> als Symbol für die Vermittlung christlicher Werte und Vorbild für ein christlich inspiriertes Handeln in der Gesellschaft wieder in den Vordergrund zu stellen und einer Verwechslung mit der populären Kunstfigur des Weihnachtsmannes entgegenzuwirken.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Silvesterklaus" title="Silvesterklaus">Silvesterklaus</a> und <a href="Weihnachten_weltweit" title="Weihnachten weltweit">Weihnachten weltweit</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Skandinavien">Skandinavien</h3></div>
<p>Im nördlichen Europa existiert seit alters her eine Gestalt, die mit Rute und Nüssen die Menschen auf die lange Winterszeit vorbereitet. Die Rute galt dabei als Fruchtbarkeitssymbol, die Nüsse als gehaltvolle und haltbare Nahrung. Dieser bärtige alte Mann war in einen langen braunen Winterpelz mit Kapuze gekleidet und fuhr auf einem Rentierschlitten, sein Wohnort ist <a href="Lappland" title="Lappland">Lappland</a>. Es wurde spekuliert, dass hier noch Elemente des nordischen Gottes <a href="Odin" title="Odin">Odin</a> sowie des Gottes <a href="Balder" title="Balder">Balder</a> enthalten waren. <br>
In Finnland kennt man ihn als Joulupukki.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Väterchen_Frost"><span id="V.C3.A4terchen_Frost"></span>Väterchen Frost</h3></div>
<p>Die <a href="Russland" title="Russland">russische</a> Variante des Weihnachtsmanns ist <i>Ded Moros</i> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Russische_Sprache" title="Russische Sprache">russisch</a></span> <span lang="ru-Cyrl" class="Cyrl" style="font-style:normal">Дед Мороз</span>, auch <i>Deduschka Moros</i>), „<a href="V%C3%A4terchen_Frost" title="Väterchen Frost">Väterchen Frost</a>“, wörtlich übersetzt „Großvater Frost“. Er trägt ein blau-weißes Kostüm, was für Frost und Kälte steht. An seiner Seite ist immer ein kleines Mädchen, die Enkelin des Ded Moros, die <a href="Snegurotschka" title="Snegurotschka">Snegurotschka</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Russische_Sprache" title="Russische Sprache">russisch</a></span> <span lang="ru-Cyrl" class="Cyrl" style="font-style:normal">Снегурочка</span>, „Schneeflöckchen“) genannt wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Santa_Claus">Santa Claus</h3></div>
<p>Europäische Auswanderer brachten den Sankt-Nikolaus-Brauch mit in die <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten von Amerika</a>. Insbesondere in den niederländischen Kolonien wurde das <i><a href="Sinterklaas" title="Sinterklaas">Sinterklaasfeest</a></i> gefeiert, zumal Sankt Nikolaus auch der Schutzpatron von <a href="Nieuw_Amsterdam" title="Nieuw Amsterdam">Nieuw Amsterdam</a>, dem späteren <a href="New_York_City" title="New York City">New York</a>, war. Aus dem niederländischen <i>Sint Nicolaas</i> oder <i>Sinterklaas</i> wurde der englische <i>Saint Nicholas</i> oder <i>Santa Claus</i>.
</p><p>Der heutige populäre Mythos des Weihnachtsmanns, der mit einem von <a href="Ren" title="Ren">Rentieren</a> gezogenen fliegenden Schlitten reist, nachts durch den Kamin in die Häuser steigt und dort die Geschenke verteilt, geht zurück auf das 1823 anonym veröffentlichte Gedicht <i>The Night before Christmas</i>; früher wurde es meist Clement Clarke Moore zugeschrieben, heute gelegentlich Major Henry Livingston Jr., aber auch diese Zuschreibung ist nicht völlig gesichert. Der Autor nennt in dem Gedicht auch die Namen seiner Rentiere: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Dunder und Blixem. Aus Dunder und Blixem wurde später Donner und Blitzen. Rudolph kam erst 1939 durch ein Gedicht von Robert L. May dazu, das die Vorlage für das Weihnachtslied <i><a href="Rudolph%2C_the_Red-Nosed_Reindeer" title="Rudolph, the Red-Nosed Reindeer">Rudolph, the Red-Nosed Reindeer</a></i> von <a href="Johnny_Marks" title="Johnny Marks">Johnny Marks</a> lieferte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Türkischer_Kulturkreis"><span id="T.C3.BCrkischer_Kulturkreis"></span>Türkischer Kulturkreis</h3></div>
<p>Die vergleichbare der türkischen Mythologie und dem Tengrismus entstammende Wintergottheit <i><a href="Ayaz_Ata" title="Ayaz Ata">Ayaz Ata</a></i> (wörtlich „Frostvater“) wurde der Überlieferung nach aus dem Mondlicht erschaffen und verursacht kaltes Wetter.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Erscheinungsbild">Erscheinungsbild</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschichte">Geschichte</h3></div>
<p>Die Gestalt des heiligen Bischofs Nikolaus wurde Mitte des 19. Jahrhunderts <a href="S%C3%A4kularisation" title="Säkularisation">säkularisiert</a> und verlor ihren Ornat (<a href="Albe" title="Albe">Albe</a>, <a href="Stola_(liturgische_Kleidung)" title="Stola (liturgische Kleidung)">Stola</a> und <a href="Pluviale" title="Pluviale">Chormantel</a> oder <a href="Kasel_(liturgische_Kleidung)" title="Kasel (liturgische Kleidung)">Messgewand</a>), den <a href="Krummstab" title="Krummstab">Bischofsstab</a> und die <a href="Mitra" title="Mitra">Mitra</a>. An die Stelle des liturgischen Gewands traten Mantel und <a href="Zipfelm%C3%BCtze" title="Zipfelmütze">Zipfelmütze</a>, welche an die kleinasiatische <a href="Phrygische_M%C3%BCtze" title="Phrygische Mütze">Phrygische Mütze</a> erinnert.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Möglicherweise flossen Elemente von <a href="Knecht_Ruprecht" title="Knecht Ruprecht">Knecht Ruprecht</a> und Wintergestalten wie dem rauen Percht mit ein.
</p><p>Eine der ersten Beschreibungen, die der heutigen Form des Weihnachtsmannes ähnelt, stammt aus einem Gedicht des New Yorkers William Gilley. Dieser beschrieb im Jahr 1821 <i>Santeclaus</i> als ganz in Fell gekleidet und auf einem von Rentieren gezogenen Schlitten fahrend.<sup id="cite_ref-sueddeutsche_1_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-sueddeutsche_1-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Eine weitere Darstellung findet sich in dem Gedicht „‘Twas the night before Christmas“ (A Visit from St. Nicholas) von Clement Clarke Moore aus New York aus dem Jahr 1822, das erheblich größeren Einfluss hatte. Er beschrieb den Nikolaus als rundlichen, lustigen <a href="Elfen" title="Elfen">Elfen</a> mit rundem kleinen Bauch, ganz in Fell gekleidet, mit glitzernden Augen, rosigen Bäckchen, einer Nase wie eine Kirsche, einem langen schneeweißen Bart und einer Pfeife.<sup id="cite_ref-sueddeutsche_1_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-sueddeutsche_1-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Darstellung des Nikolaus im weltweit verbreiteten <a href="Kinder-_und_Jugendliteratur" title="Kinder- und Jugendliteratur">Kinderbuch</a> <i><a href="Struwwelpeter" title="Struwwelpeter">Struwwelpeter</a></i> des <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurter</a> Arztes <a href="Heinrich_Hoffmann" title="Heinrich Hoffmann">Heinrich Hoffmann</a>, das 1844 entstand, ist der heutigen Darstellung des Weihnachtsmannes sehr ähnlich. Aus derselben Zeit stammt eine Zeichnung von <a href="Moritz_von_Schwind" title="Moritz von Schwind">Moritz von Schwind</a> im Münchener Bilderbogen Nr. 5 von 1848 unter dem Titel <i>Herr Winter</i>, der eine gestrenge, ungeliebte Figur darstellt und zu dem die Menschen Distanz halten.
</p><p>Der Deutsch-Amerikaner <a href="Thomas_Nast" title="Thomas Nast">Thomas Nast</a>, der im Jahr 1846 nach New York auswanderte und in den Vereinigten Staaten als Karikaturist bekannt wurde, zeichnete Weihnachten 1863 während des <a href="Sezessionskrieg" title="Sezessionskrieg">Amerikanischen Bürgerkrieges</a> für das Magazin <i><a href="Harper%E2%80%99s_Magazine" title="Harper’s Magazine">Harper’s Weekly</a></i> einen alten, bärtigen Mann, der vom Schlitten herab die Soldaten der <a href="Nordstaaten" title="Nordstaaten">Unionstruppen</a> beschenkt. Nasts Vorstellung vom Weihnachtsmann ging auf den <a href="Pfalz_(Region)" title="Pfalz (Region)">pfälzischen</a> „<a href="Pelzm%C3%A4rtel" title="Pelzmärtel">Belzenickel</a>“ zurück, eine regionale, Pelz tragende Weihnachtsmannfigur aus dem 19. Jahrhundert, die er noch aus Kindheitstagen kannte. Als er später dazu aufgefordert wurde, seine Zeichnung zu kolorieren, wählte er die Farben rot und weiß.<sup id="cite_ref-sueddeutsche_2_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-sueddeutsche_2-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Später wurde daraus der Pfeife rauchende gemütliche und fidele Alte. Diese Geschichten malte Nast bis an sein Lebensende. 1923 wurde nach dieser Vorlage im Zuge einer Werbekampagne des New Yorker Getränkehersteller White Rock Beverages für sein beliebtes Dry <a href="Ginger_Ale" title="Ginger Ale">Ginger Ale</a> der heute bekannte Weihnachtsmann gezeichnet.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-wmann_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-wmann-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gestaltung_als_Werbefigur">Gestaltung als Werbefigur</h3></div>
<p>Die Figur des Weihnachtsmanns, wie er heute aus Filmen und Werbung bekannt ist, entstand Mitte des 19. Jahrhunderts. Die ersten Postkartenmotive mit der heute noch typischen Erscheinung entstanden in Thüringen und wurden international exportiert.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur Popularität dürften auch die <a href="Weihnachtsparade" title="Weihnachtsparade">Weihnachtsparaden</a> beigetragen haben, die sich ab 1887 in Nordamerika ausbreiteten, bei denen der Weihnachtsmann die symbolträchtige Hauptfigur war. Auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 zeigte die Spielzeugindustrie aus dem thüringischen <a href="Sonneberg" title="Sonneberg">Sonneberg</a> erstmals eine lebensgroße Figur mit Schlitten. Ab diesem Zeitpunkt ging das Bild des Weihnachtsmanns um die ganze Welt.
</p>
<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erschien der amerikanische Santa Claus immer wieder in blauen, braunen, goldenen aber auch schon in roten Mänteln. Bereits 1822 beschrieb Clement Clark Moore in seinem Gedicht „A Visit From St. Nicholas“ einen gutmütigen, fröhlichen Mann in einem roten Mantel.
Die <a href="The_New_York_Times" title="The New York Times">New York Times</a> schrieb 1927: „Ein standardisierter Santa Claus erscheint den New Yorker Kindern. Größe, Gewicht, Statur sind ebenso vereinheitlicht wie das rote Gewand, die Mütze und der weiße Bart“.
Die <a href="The_Coca-Cola_Company" title="The Coca-Cola Company">Coca-Cola-Company</a> trug ab 1931 durch Werbekampagnen zur Popularisierung der Weihnachtsmann-Darstellung bei. Verantwortlich für das Aussehen war der Cartoonist und Grafiker Haddon Sundblom.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Als Haddon Sundblom das Gesicht des Weihnachtsmann gestaltete, hatte er ein reales Modell vor Augen: Lou Prentiss, einen langjährigen Freund des Designers. Später nutzte Sundblom hilfsweise sein eigenes Spiegelbild.
Möglicherweise flossen in Sundbloms Gestalten auch europäische Motive ein.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bis 1964 zeichnete er jedes Jahr mindestens einen Weihnachtsmann für die Coca-Cola-Werbung und prägte, zusammen mit den immensen globalen <a href="Marketing" title="Marketing">Marketingkampagnen</a> der Coca-Cola-Company, nachhaltig die Vorstellung des modernen Weihnachtsmannes.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Erzählungen_und_Traditionen"><span id="Erz.C3.A4hlungen_und_Traditionen"></span>Erzählungen und Traditionen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gibt_es_einen_Weihnachtsmann?"><span id="Gibt_es_einen_Weihnachtsmann.3F"></span>Gibt es einen Weihnachtsmann?</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Gibt_es_einen_Weihnachtsmann%3F" title="Gibt es einen Weihnachtsmann?">Gibt es einen Weihnachtsmann?</a></i></div>
<p>Im Jahr 1897 schrieb die achtjährige <a href="Virginia_O%E2%80%99Hanlon" title="Virginia O’Hanlon">Virginia O’Hanlon</a> aus New York an die <i><a href="New_York_Sun_(1833%E2%80%931950)" class="mw-redirect" title="New York Sun (1833–1950)">New York Sun</a></i> einen Brief, in dem sie fragte: „Gibt es einen Weihnachtsmann?“ Dem Redakteur <a href="Francis_Pharcellus_Church" title="Francis Pharcellus Church">Francis Pharcellus Church</a>, der dies zur Beantwortung erhielt, glückte eine so überzeugende Darlegung, dass das <a href="Editorial" title="Editorial">Editorial</a> über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der <i>New York Sun</i> Anfang 1950 – alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung gedruckt wurde. Seit 1977 – nachdem Rolf R. Bigler, der für die <i><a href="Welt_am_Sonntag" title="Welt am Sonntag">Welt am Sonntag</a></i> schrieb, die Idee dazu hatte – wird dieser Briefwechsel zur Weihnachtszeit in dieser Zeitung abgedruckt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wohnort">Wohnort</h3></div>
<p>Der Schweizer Nikolaus soll im <a href="Schwarzwald" title="Schwarzwald">Schwarzwald</a> zuhause sein, geht am 6. Dezember mit seinem Esel auf Wanderschaft und wird vom Schmutzli begleitet. Nach Auffassung der Finnen lebt der Weihnachtsmann auf oder im Fjell <a href="Korvatunturi" title="Korvatunturi">Korvatunturi</a> in Lappland; es wird allerdings auch behauptet, er lebe in der Gegend von <a href="Rovaniemi" title="Rovaniemi">Rovaniemi</a>, wo 1998 das Weihnachtsmanndorf gestaltet wurde.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach Überzeugung der Schweden lebt er in <a href="Dalarna" title="Dalarna">Dalarna</a>, oder er hat in der alten Tradition als <i><a href="Nisse" title="Nisse">tomte</a></i> keinen festen Wohnsitz. Nach dänischer Auffassung ist er in <a href="Gr%C3%B6nland" title="Grönland">Grönland</a> zu finden. Der amerikanische Santa Claus wohnt am <a href="Nordpol" title="Nordpol">Nordpol</a>. In manchen Kinderbüchern hingegen wird der Weihnachtsmann als am <a href="S%C3%BCdpol" title="Südpol">Südpol</a> wohnend beschrieben.
</p><p>Der niederländische Sinterklaas kommt mit einem <a href="Dampfschiff" title="Dampfschiff">Dampfschiff</a> aus <a href="Spanien" title="Spanien">Spanien</a>, begleitet von seinem Kompagnon, dem <i><a href="Zwarte_Piet" title="Zwarte Piet">Zwarten Piet</a></i>. Spanien wird manchmal als eine Verwechslung mit Italien gedeutet; die Herkunftsangabe mit dem niederländischen Landesnamen <i>Spanje</i> stammt jedenfalls aus einem Gedicht des 19. Jahrhunderts, in dem sich der Landesname auf <i>appeltjes van oranje</i> (Apfelsinen, Orangen) reimt.
</p><p>Nach deutscher Überzeugung hatte der Weihnachtsmann seine Werkstatt um 1900 in Sonneberg, dem Sitz des damals weltgrößten Spielwarenproduzenten. Gearbeitet wurde in Werkstätten hinter den Villen, in kleinen Fabriken und in Heimarbeit, auch in den umliegenden Dörfern. Neben dem Begriff der Weltspielzeugstadt wurde Sonneberg als Werkstatt des Weihnachtsmannes bezeichnet.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Briefe_an_den_Weihnachtsmann">Briefe an den Weihnachtsmann</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Weihnachtspostamt" title="Weihnachtspostamt">Weihnachtspostamt</a></i></div>
<p>Viele Kinder schicken in der Adventszeit Briefe mit Wünschen an den Weihnachtsmann. Diese werden in vielen Staaten im deutschsprachigen, angloamerikanischen und skandinavischen Kulturraum in eigens eingerichteten <a href="Weihnachtspostamt" title="Weihnachtspostamt">Weihnachtspostämtern</a> gesammelt und zumeist auch beantwortet.
</p><p>In Deutschland beantworten Briefmarkensammler im Dorf <a href="Himmelreich_(Neustadt_am_R%C3%BCbenberge)" title="Himmelreich (Neustadt am Rübenberge)">Himmelreich</a>, einem Ortsteil von <a href="Neustadt_am_R%C3%BCbenberge" title="Neustadt am Rübenberge">Neustadt am Rübenberge</a> bei Hannover, zu Weihnachten regelmäßig die Post, die von Kindern an den „Weihnachtsmann im Himmelreich“ geschickt wird. Das geschieht auch in dem kleinen Dorf <a href="Buchenbach" title="Buchenbach">Himmelreich</a> (beim <a href="H%C3%B6llental_(Schwarzwald)" title="Höllental (Schwarzwald)">Höllental</a>) im Schwarzwald. Das einzige bayrische Weihnachtspostamt gibt es in <a href="Himmelstadt" title="Himmelstadt">Himmelstadt</a>, in der Nähe von Würzburg.
</p>
<p>Weitaus bekannter ist jedoch das Weihnachtspostamt im brandenburgischen <a href="Himmelpfort" title="Himmelpfort">Himmelpfort</a> in der Nähe von Fürstenberg nördlich von Berlin, wo jährlich rund 300.000 Briefe aus aller Welt von ehrenamtlich tätigen Menschen beantwortet werden. Auch im niedersächsischen <a href="Himmelpforten" title="Himmelpforten">Himmelpforten</a> in der Nähe von Stade werden seit 1961 Briefe an den Weihnachtsmann beantwortet. 2001 waren es etwa 23.000 Briefe, die das dortige Postamt erreichten.
</p><p>Ein weiteres Weihnachtspostamt gibt oder gab es in Deutschland im Hildesheimer Stadtteil <a href="Himmelsth%C3%BCr" title="Himmelsthür">Himmelsthür</a> sowie in <a href="Engelskirchen" title="Engelskirchen">Engelskirchen</a> in Nordrhein-Westfalen und in <a href="St._Nikolaus_(Gro%C3%9Frosseln)" title="St. Nikolaus (Großrosseln)">St. Nikolaus</a> südwestlich von Saarbrücken.
</p><p>In Österreich erhalten seit 1950 zwischen dem ersten Adventsonntag und dem 6. Jänner Briefsendungen im <a href="Postamt_Christkindl" title="Postamt Christkindl">Postamt Christkindl</a> des praktischerweise seit drei Jahrhunderten <a href="Christkindl" title="Christkindl">Christkindl</a> heißenden <a href="Wallfahrtsort" title="Wallfahrtsort">Wallfahrtsorts</a>, der heute ein Ortsteil der Stadt <a href="Steyr" title="Steyr">Steyr</a> ist, einen <a href="Sonderstempel" title="Sonderstempel">Sonderstempel</a> (rund zwei Millionen jährlich).
</p>
<p><i><a href="Die_Briefe_vom_Weihnachtsmann" title="Die Briefe vom Weihnachtsmann">Die Briefe vom Weihnachtsmann</a></i> verfasste unter anderem der Autor <a href="J._R._R._Tolkien" title="J. R. R. Tolkien">J. R. R. Tolkien</a>. Die von <a href="Aquarell" title="Aquarell">Aquarellen</a> und Zeichnungen begleiteten Briefe an seine Kinder beginnen in den 1920er Jahren und erzählen Geschichten von dem am Nordpol lebenden Weihnachtsmann, dem tollpatschigen Nordpolarbär und gefährlichen <a href="Kobold" title="Kobold">Kobolden</a>. Sie wurden in den 1970er Jahren posthum veröffentlicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schokoladenweihnachtsmann">Schokoladenweihnachtsmann</h3></div>
<p>Besonders am Nikolaustag wie auch am 24. Dezember sind Schokoladenfiguren des hl. Nikolaus als auch des Weihnachtsmannes sehr beliebt. Um 1820 entstanden die ersten aus massiver <a href="Schokolade" title="Schokolade">Schokolade</a> gefertigten Nikolausfiguren im Bischofsornat mit Mitra und Stab. Etwa 20 Jahre später wurden sie erstmals in der heute gewohnten Form als Hohlkörper hergestellt. Die Darstellung wechselte mit dem Aufkommen der Weihnachtsmannfigur überwiegend zur heute vorherrschenden Form.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zur Herstellung wird flüssige Schokolade zwischen die zwei Hälften einer Form gebracht und im sogenannten Schleudergussverfahren solange gedreht, bis sich die Schokolade gleichmäßig verteilt hat und erkaltet ist. Über 9000 Tonnen Schokolade werden in Deutschland jährlich zu etwa 100 Millionen Schokoladenweihnachtsmännern verarbeitet. Damit liegt der Schokoladenweihnachtsmann an zweiter Stelle hinter dem Schokoladen<a href="Osterhase" title="Osterhase">osterhasen</a>, auf den 56 % der Schokoladenhohlkörperproduktion entfallen (Zahlen aus dem Jahr 2002). Schokoladennikoläuse nehmen in Deutschland einen geringeren Marktanteil ein, gehören jedoch für einige Süßwarenhersteller ebenso zum festen Sortiment, wohingegen in Österreich Schokoladennikolaus und -krampus üblich sind und Schokoladenweihnachtsmänner seltener angeboten werden.
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Weihnachtsmann_in_den_Künsten"><span id="Der_Weihnachtsmann_in_den_K.C3.BCnsten"></span>Der Weihnachtsmann in den Künsten</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musik">Musik</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Morgen_kommt_der_Weihnachtsmann" title="Morgen kommt der Weihnachtsmann">Morgen kommt der Weihnachtsmann</a></i></div>
<p>Das bekannteste Lied <i>Morgen kommt der Weihnachtsmann</i> stammt von Hoffmann von Fallersleben (1798–1874). Es entstand etwa um 1840.
In seinem Lied <i>Nikolaus und Weihnachtsmann</i> erklärt <a href="Rolf_Zuckowski" title="Rolf Zuckowski">Rolf Zuckowski</a> humorvoll den Unterschied von Nikolaus und Weihnachtsmann. Von <a href="Eartha_Kitt" title="Eartha Kitt">Eartha Kitt</a> gibt es den 1953 erschienenen Song <i><a href="Santa_Baby_(Lied)" title="Santa Baby (Lied)">Santa Baby</a></i>, den etliche andere Musikerinnen wie <a href="Kylie_Minogue" title="Kylie Minogue">Kylie Minogue</a>, <a href="Madonna_(K%C3%BCnstlerin)" title="Madonna (Künstlerin)">Madonna</a> und <a href="Miley_Cyrus" title="Miley Cyrus">Miley Cyrus</a> gecovert haben. Die <a href="The_Beach_Boys" title="The Beach Boys">Beach Boys</a> komponierten die Songs <i>The Man With All the Toys</i> und <i>Santa's Beard</i>, die sich auf dem Weihnachtsalbum <i><a href="The_Beach_Boys%E2%80%99_Christmas_Album" title="The Beach Boys’ Christmas Album">The Beach Boys’ Christmas Album</a></i> von 1964 befinden. Von den <a href="Die_Toten_Hosen" title="Die Toten Hosen">Toten Hosen</a> stammt der Song <i>Weihnachtsmann vom Dach</i>, der textlich von dem Thema <a href="Suizid" title="Suizid">Suizid</a> handelt und den sie unter dem Pseudonym <i>Die Roten Rosen</i> auf dem Album <i><a href="Wir_warten_auf%E2%80%99s_Christkind" title="Wir warten auf’s Christkind">Wir warten auf’s Christkind</a></i> von 1998 veröffentlichten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Literatur">Literatur</h3></div>
<p>Der Weihnachtsmann erfreut sich in Kinderbuchserien wachsender Beliebtheit. Dabei werden etwa in <i><a href="Lauras_Stern" title="Lauras Stern">Lauras Stern</a></i>, <i><a href="Conni" title="Conni">Conni</a></i> oder <i><a href="Felix_(Kinderbuch-Serie)" title="Felix (Kinderbuch-Serie)">Felix</a></i> eigene Bücher rund um Weihnachten gestaltet, in denen die Frage nach der Existenz des Weihnachtsmanns und seinen geheimnisvollen Fähigkeiten, Wünsche zu erraten und zu erfüllen, thematisiert werden.
</p><p>In dem bekannten Märchen <i><a href="Peterchens_Mondfahrt" title="Peterchens Mondfahrt">Peterchens Mondfahrt</a></i> von <a href="Gerdt_von_Bassewitz" title="Gerdt von Bassewitz">Gerdt von Bassewitz</a> (1912 uraufgeführt, 1915 als Buch erschienen) spielt der Weihnachtsmann mit seiner „<a href="Peterchens_Mondfahrt#Die_Weihnachtswiese_und_Das_Osternest" title="Peterchens Mondfahrt">Weihnachtwiese</a>“, auf der alle Geschenke wachsen, eine herausgehobene Nebenrolle. Das Märchen wurde 1959 und 1990 <a href="Peterchens_Mondfahrt#Verfilmungen" title="Peterchens Mondfahrt">verfilmt</a> und häufig im Weihnachtsprogramm der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a> gesendet.
</p><p>Siegfried Lenz verarbeitet das Motiv in seiner Kurzgeschichte <i><a href="Risiko_f%C3%BCr_Weihnachtsm%C3%A4nner" title="Risiko für Weihnachtsmänner">Risiko für Weihnachtsmänner</a></i> (1957).
</p><p>In <a href="Ray_Bradbury" title="Ray Bradbury">Ray Bradburys</a> erstmals 1949 erschienenen <a href="Kurzgeschichte" title="Kurzgeschichte">Kurzgeschichte</a> <i><a href="Die_Verbannten" title="Die Verbannten">Die Verbannten</a></i> ist der Weihnachtsmann zusammen mit anderen phantastischen Figuren auf den <a href="Mars_(Planet)" title="Mars (Planet)">Mars</a> geflüchtet, da Phantasie auf der von Wissenschaftlern dominierten Erde verboten ist. Eine „armselige, heruntergekommene“ Figur, löst er sich wie die anderen Phantasiegeschöpfe in Luft auf, als die <a href="Raumschiff" title="Raumschiff">Raumschiffexpedition</a> von der Erde auf dem Mars die letzten phantastischen Bücher verbrennt, die noch in einem Museum aufbewahrt worden waren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Filme">Filme</h3></div>
<p>Der älteste erhaltene Film, in dem der Weihnachtsmann einen Auftritt hat, ist der britische Kurzfilm <i><a href="Santa_Claus_(1898)" title="Santa Claus (1898)">Santa Claus</a></i> von 1898. In vielen, besonders US-amerikanischen, Filmen ist das Thema „Glaube an den Weihnachtsmann“ als Erfüller von Kinderwünschen ein zentraler Punkt. Der Film <i><a href="Das_Wunder_von_Manhattan_(1947)" title="Das Wunder von Manhattan (1947)">Das Wunder von Manhattan</a></i> von 1947 sowie dessen <i><a href="Das_Wunder_von_Manhattan_(1994)" title="Das Wunder von Manhattan (1994)">Neuverfilmung von 1994</a></i> behandeln dieses Thema. Der Schauspieler <a href="Edmund_Gwenn" title="Edmund Gwenn">Edmund Gwenn</a> erhielt für die Rolle des Weihnachtsmannes alias „Kris Kringle“ 1947 einen <a href="Oscar" title="Oscar">Oscar</a>. Ebenfalls diese Thematik hat eine Filmtrilogie mit <a href="Tim_Allen" title="Tim Allen">Tim Allen</a>: <i><a href="Santa_Clause_%E2%80%93_Eine_sch%C3%B6ne_Bescherung" title="Santa Clause – Eine schöne Bescherung">Santa-Clause</a></i>, <i><a href="Santa_Clause_2_%E2%80%93_Eine_noch_sch%C3%B6nere_Bescherung" title="Santa Clause 2 – Eine noch schönere Bescherung">Santa Clause 2 – Eine noch schönere Bescherung</a></i> und <i><a href="Santa_Clause_3_%E2%80%93_Eine_frostige_Bescherung" title="Santa Clause 3 – Eine frostige Bescherung">Santa Clause 3 – Eine frostige Bescherung</a></i>. Der Film <i><a href="Nightmare_Before_Christmas" title="Nightmare Before Christmas">Nightmare Before Christmas</a></i> (1993) ist dagegen ein satirisches Gegenstück. Eine sehr klassische Abhandlung der Weihnachtsmann-Thematik bietet der Film <i><a href="Der_Polarexpress" title="Der Polarexpress">Der Polarexpress</a></i> (2004).
</p>
<p>Als Gegengewicht zu den zahlreichen US-amerikanischen Santa-Claus-Filmen entwickelte der Kinderfernsehsender <a href="KiKA" title="KiKA">KiKA</a> die Figur des <a href="Beutolom%C3%A4us" title="Beutolomäus">Beutolomäus</a>, unter anderem in dem Film <i><a href="Beutolom%C3%A4us_und_der_geheime_Weihnachtswunsch" title="Beutolomäus und der geheime Weihnachtswunsch">Beutolomäus und der geheime Weihnachtswunsch</a></i> (2006).
</p><p>Eine mit dem Film <i><a href="Stille_Nacht_%E2%80%93_Horror_Nacht" title="Stille Nacht – Horror Nacht">Silent Night, Deadly Night</a></i> von 1984 beginnende, mittlerweile sechsteilige Filmreihe interpretiert den Weihnachtsmann als Horrorfilmfigur.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Multimedia">Multimedia</h3></div>
<p>Seit 2004 kann der Weihnachtsmann am 23. und 24. Dezember live bei seiner Route im <a href="Google_Santa_Tracker" title="Google Santa Tracker">Google Santa Tracker</a> verfolgt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Design">Design</h3></div>
<p>Die Darstellung des Weihnachtsmanns findet sich insbesondere in der Weihnachtszeit auf unzähligen Objekten des täglichen Lebens wieder. Hierzu zählen u. a. Postkarten, Dekorationsgegenstände, Kleidungsartikel, Lebensmittel und öffentlich ausgestellte Skulpturen.
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur_2">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Peter_Bahn_(Volkskundler)" title="Peter Bahn (Volkskundler)">Peter Bahn</a>: <i>Nikolaus und Weihnachtsmann – Die winterlichen Gabenbringer.</i> (= Begleitpublikation zur gleichnamigen Sonderausstellung im <a href="Stadtmuseum_im_Schweizer_Hof" title="Stadtmuseum im Schweizer Hof">Museum im Schweizer Hof in Bretten</a>, 24. November 2016 bis 15. Januar 2017). Museum im Schweizer Hof, Bretten 2016, ISBN 978-3-928029-61-2, S. 20 ff.</li>
<li><a href="Manfred_Becker-Huberti" title="Manfred Becker-Huberti">Manfred Becker-Huberti</a>: <i>Der Weihnachtsmann lebt. Wie er wurde, was er ist.</i> Herder, Freiburg im Breisgau/Basel/Wien 2004, ISBN 3-451-07035-9.</li>
<li>Angelika Breunig: <i>Bring Euch viele Gaben … – Zur Kulturgeschichte des Weihnachtsgeschenkes.</i> (= Begleitheft zur gleichnamigen Ausstellung im <a href="Museum_Malerwinkelhaus_Marktbreit" title="Museum Malerwinkelhaus Marktbreit">Museum Malerwinkelhaus Marktbreit</a>, 21. November 2009 bis 17. Januar 2010). Museum Malerwinkelhaus, Marktbreit 2009, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/1013333926">1013333926</a></span>, S. 10–12.</li>
<li>Martina Eberspächer: <i>Der Weihnachtsmann – Zur Entstehung einer Bildtradition in Aufklärung und Romantik.</i> Books on Demand, Stuttgart 2002, ISBN 978-3-8311-2515-9.</li>
<li><a href="Thomas_Hauschild" title="Thomas Hauschild">Thomas Hauschild</a>: <i>Weihnachtsmann. Die wahre Geschichte.</i> Fischer, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-10-030063-8.</li>
<li>Thomas Ludewig (Hrsg.): <i>Christkind, Weihnachtsmann & Co. – Kulturgeschichtliches zu den weihnachtlichen Gabenbringern.</i> (= Begleitpublikation zur gleichnamigen Sonderausstellung im <a href="Clemens_Sels_Museum_Neuss" title="Clemens Sels Museum Neuss">Clemens Sels Museum Neuss</a>, 29. November 2007 bis 27. Januar 2008). Clemens Sels Museum, Neuss 2007, ISBN 978-3-936542-35-6, S. 85–97, 107–136.</li>
<li>Gerhard Müller: <i>Seit wann gibt es den Weihnachtsmann?</i> In: <i>Der Sprachdienst.</i> Heft 6/2016. Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS), Wiesbaden 2016, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220038-8459%22&key=cql">0038-8459</a></span></span>, S. 223–228.</li>
<li><a href="Evelyne_Polt-Heinzl" title="Evelyne Polt-Heinzl">Evelyne Polt-Heinzl</a> und Christine Schmidjell: <i>Der Weihnachtsmann. Eine literarische Bescherung</i>. Philipp Reclam jun, Stuttgart 1999, ISBN 3-15-040043-0.</li>
<li>Life 10. Dez. 1951 <i>The night before Christmas</i>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=ZFQEAAAAMBAJ&pg=PA96">S. 96ff</a>. in</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Santa_Claus?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Weihnachtsmann</a></span></b> – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Weihnachtsmann" class="extiw external" title="wikt:Weihnachtsmann">Wiktionary: Weihnachtsmann</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.brauchtum.de/de/winter/sankt-nikolaus/unterseiten/du-lieber-heiliger-nikolaus.html"><i>„Du lieber heiliger Nikolaus“ – Ein Kinderbescherer im Lauf der Jahrhunderte</i></a>. In: Brauchtum.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.weihnachtszeit.net/weihnachten/weihnachtsmann/"><i>Weihnachtsmann – Geschichte und Brauchtum</i></a>. In: Weihnachtszeit.net</li>
<li>Sophie von Glinski: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.planet-wissen.de/kultur/brauchtum/weihnachtsbraeuche/pwieplanetwissennikolausundweihnachtsmann100.html"><i>Weihnachtsbräuche – Vom Nikolaus zum Weihnachtsmann</i></a>. In: <a href="Planet_Wissen" title="Planet Wissen">Planet-Wissen.de</a>, 17. Dezember 2019</li>
<li>Felix Klabe: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ndr.de/geschichte/Weihnachtsmann-Wo-kommt-er-her-Wer-hat-ihn-erfunden,weihnachtsmann518.html"><i>Weihnachtsmann: Wer ist er und warum schenkt er?</i></a>. In: <a href="Norddeutscher_Rundfunk" title="Norddeutscher Rundfunk">NDR.de</a>, 20. Dezember 2019</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=43227739">Literatur von und über Weihnachtsmann</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-sueddeutsche-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-sueddeutsche_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Charlotte Frank: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sueddeutsche.de/leben/weihnachtsmann-coca-cola-ach-was-1.281759"><i>Weihnachtsmann: Coca Cola? Ach was!</i></a>, sueddeutsche.de, vom 27. Dezember 2007, abgerufen am 12. November 2010. Hier eine US-amerikanische Zeichnung von 1866: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://2.bp.blogspot.com/_OTMUiaguXCM/TQE9TiEVcdI/AAAAAAAAACg/woxs8NZyIWk/s1600/Apresenta%25C3%25A7%25C3%25A3o23.jpg">[1]</a>, hier eine Weihnachtsmann-Postkarte von 1903: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10009&pk=736023&p=1">[2]</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Bayerische Staatsbibliothek München: <cite style="font-style:italic">An die Verfasser</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Mannigfaltigkeiten</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>69</span>, 1770.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Weihnachtsmann&rft.atitle=An+die+Verfasser&rft.au=Bayerische+Staatsbibliothek+M%C3%BCnchen&rft.date=1770&rft.genre=journal&rft.issue=69&rft.jtitle=Mannigfaltigkeiten" style="display:none"> </span>, Seite 259, Zitat: … wenn Du aber recht artig bist, denn „soll dir auch der Weyhnachtsmann allerley artige Sachen mitbringen“. <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=dBZJAAAAcAAJ&pg=PA259&dq=weyhnachtsmann&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjt5_jGs5PcAhWCM-wKHXejDPkQ6AEILTAB#v=onepage&q=weyhnachtsmann&f=false"><i>Google-Buchsuche.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 25. September 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWeihnachtsmann&rft.title=Google-Buchsuche&rft.description=Google-Buchsuche&rft.identifier=https%3A%2F%2Fbooks.google.de%2Fbooks%3Fid%3DdBZJAAAAcAAJ%26pg%3DPA259%26dq%3Dweyhnachtsmann%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwjt5_jGs5PcAhWCM-wKHXejDPkQ6AEILTAB%23v%3Donepage%26q%3Dweyhnachtsmann%26f%3Dfalse"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Rudolf Öller: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.scientific.at/2004/roe_0452.php"><i>Martin Luthers Christkind.</i></a> In: <i>Scientific.at.</i> 24. Dezember 2004,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 24. Dezember 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWeihnachtsmann&rft.title=Martin+Luthers+Christkind&rft.description=Martin+Luthers+Christkind&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.scientific.at%2F2004%2Froe_0452.php&rft.creator=Rudolf+%C3%96ller&rft.date=2004-12-24"> </span></span>
</li>
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